Portrait of a young woman's face eating an apple

Bei Zahnproblemen sind Sie mit einem Testsieger gut bedient

In jungen Jahren erscheinen einem die Kosten für eine Zahnzusatzversicherung womöglich noch als überflüssige Ausgabe. Für die monatlichen Zahlungen findet man schnell eine bessere Verwendung.

Die Zahnarztbesuche gestalten sich bei jungen Menschen oft noch als Routineuntersuchung und man blieb bisher von zusätzlichen Kosten verschont.

Und dann bricht man sich Stück Zahn ab oder verliert sogar einen Zahn. Der Betroffene ist darüber zwar verärgert, geht aber noch relativ unbekümmert zum Zahnarzt. Er weiß schließlich, dass er in den letzten Jahren sein Bonusheft sorgfältig geführt hat. Die kalte Dusche kommt dann mit der ersten Rechnung.

Trotz des Extra-Zuschusses von 10%, der gezahlt wird, wenn man regelmäßige Zahnarztbesuche der letzten 5 Jahre nachweist, werden nur 60% der Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Und dies trifft auch nur für die einfachste Form des Zahnersatzes zu.

Experten vertreten zudem die Ansicht, dass in naher Zukunft der Zahnersatz aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse vollständig verschwunden sein wird. So ist es in einigen deutschen Nachbarländern schon passiert. In Folge davon, müssen die Patienten diese Behandlungen dann vollständig selbst bezahlen. Die Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkassen richtet sich nach dem Prinzip der medizinischen Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit. Maßgebend für eine erforderliche Behandlung ist, dass der Patient im Anschluss daran schmerzfrei und wieder in der Lage ist, zu kauen.

Dann wird festgestellt, mit welchen Kosten für die Regelversorgung zu rechnen ist. Diesen Kosten wird ein entsprechender Zuschuss zugeordnet. Es handelt sich immer um einen Zuschuss und nicht um eine vollständige Übernahme der Kosten. Der angesprochene Zuschuss beläuft sich zur Zeit auf 50% der erstattungsfähigen Kosten. Wer sich mit der Standardversorgung, z.B. im Bereich des Zahnersatzes, nicht mit einer Metallgusskrone zufrieden geben möchte, sondern sich für eine keramikverblendete Krone entscheidet, muss dafür extra zahlen. Es ist kein Geheimnis, dass sich diese Kosten rasch zu einem kleinen Vermögen addieren können. Hinzu kommt, dass Präventionsmaßnahmen, die dem Erhalt schöner und gesunder Zähne dienen sollen, ebenfalls für den Patienten nicht kostenfrei sind.

Eine professionelle Zahnreinigung kostet den Betroffenen etwa 100 Euro. Die Kosten für eine Paradontosebehandlung werden ab dem Zeitpunkt von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, wenn alle Zähne von Paradontose betroffen sind. Aber wer möchte schon bis zu diesem Zeitpunkt warten? Besonders tief muss der Patient auch in die Tasche greifen, wenn er schon drei Füllungen hat und dennoch eine weitere Füllung benötigt. Hier werden von der gesetzlichen Krankenkasse nur drei Füllungen bezahlt. Jede weitere Füllung kostet den Patienten zwischen 500 Euro und 1200 Euro pro Zahn. Nicht jeder Betroffene ist gewillt oder in der finanziellen Lage dazu, diese mitunter horrenden Kosten zu bezahlen.

Aber muss er aus diesen Gründen auf Qualität verzichten?

Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten die Anbieter von Zahnzusatzversicherungen. Unzählige Versicherungsgesellschaften bieten mittlerweile unterschiedlichste Angebote und Tarife. Durch verlockende Angebote ziehen sie das Interesse künftiger Kunden auf sich. Auf dem Gebiet der Zahnzusatzversicherung finden sich Tarife, die eine vollständige Übernahme der Kosten bieten. Die angegebenen Monatsbeiträge scheinen auf den ersten Blick sehr vielversprechend zu sein. Der Nachteil an diesem scheinbar interessanten Angebot, liegt darin, dass sich die angeführte Kostenübernahme nur auf die Standardversorgung bezieht. Weicht man davon ab, muss man auch wieder extra zahlen. Das gleiche Schema findet sich auch in den Tarifen, die eine Verdoppelung der Krankenkassenbeträge garantieren.

Einen anderen Weg bietet ein Tarif wie z.B. bei der ARAG Z100. Hierbei orientiert sich die Übernahme der Kosten an dem tatsächlichen Rechnungsbetrag des behandelnden Zahnarztes. Bei diesem Tarif liegt der monatliche Beitrag zwar etwas höher, aber der Versicherte kann bei einem Zahnarztbesuch unbesorgt eine qualitativ hochwertigere Behandlung in Anspruch nehmen. Mit einem Testsieger im Bereich der Zahnzusatzversicherung ist der Patient immer gut beraten. Denn zu bedenken ist, dass die auf den ersten Blick günstigen Anbieter nicht immer günstig bleiben.

Es zahlt sich aus, eine Zahnzusatzversicherung in jungen Jahren abzuschließen.

Die Monatsbeiträge sind dann noch sehr günstig, da häufig kaum Vorschäden vorliegen. Nimmt man dann eine professionelle Zahnreinigung in Anspruch, hat man die Kosten für die Zahnzusatzversicherung schnell wieder raus.

 

Gesundheitsfragen:

Die meisten Anbieter von Zahnzusatzversicherungen legen vor Vertragsabschluss Wert auf einen aktuellen und besonders auf einen vollständigen Zahnbefund. Diesem Wunsch sollte man unbedingt Folge leisten und nichts verschweigen. Tut man dies doch, besteht die Gefahr, dass man den Versicherungsschutz für eventuell vorhandene Vorschäden verliert. Wer mit der Entscheidung für eine Zahnzusatzversicherung zu lange ringt oder bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine umfassende Zahnbehandlung nicht mehr aufschiebbar ist, muss damit rechnen, dass er von der zuständigen Versicherung abgelehnt wird. Ist das Zahnproblem schon bei Vertragsabschluss vorhanden, übernimmt die Versicherung die Kosten für die folgende Behandlung nicht.

Erst nach einem festgelegten Zeitraum, beginnend bei Vertragsabschluss, ist die Versicherung für die Kostenerstattung zuständig. Im Bereich der Zahnersatz-Maßnahmen liegen diese Zeitspannen bei acht Monaten und auf dem Gebiet der Zahnbehandlung -Maßnahmen bei drei Monaten.

 

Für Kinder:

Auch die Kleinsten können durchaus von einer Zahnzusatzversicherung profitieren, bzw. die Eltern, da sie ja die Rechnung vom Kieferorthopäden oder Zahnarzt bezahlen. Als Eltern hat man den Wunsch seinen Kindern die bestmögliche medizinische Versorgung zukommen zu lassen und nicht am falschen Ende zu sparen. Mit einer Zahnzusatzversicherung erhalten die Kinder Leistungen im kieferorthopädischen Bereich sowie hochwertigere Zahnklammern.

Einige Versicherungen haben eine Altersgrenze gezogen. Diese variiert zwischen 60, 66, 71 oder 76 Jahren. Wer diese Grenze überschritten hat und trotzdem eine Zahnzusatzversicherung abschließen möchte, kann dies dennoch tun. Es wird sich mit Sicherheit ein Anbieter finden, der über keine Altersgrenze verfügt. Lassen Sie sich vor Abschluss von ihrem Anbieter beraten, welche Leistungen für Sie wirklich nötig sind und welcher Tarif am besten zu Ihnen passt.

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